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Rückblick

Überflugbilder Flutgebiete an der Elbe

Blick auf überflutete Kloster Nimbschen Icon vorheriges Bild Icon nächstes Bild Icon Bild vergrößern

Blick auf überflutete Kloster Nimbschen
(© SK)

Blick auf überflutete Kloster Nimbschen Blick auf die überflutete Kläranlage von Leisnig Blick auf Schloss Trebsen Blick auf einen gebrochenen Deich bei Wurzen Blick in die Grimmaer Altstadt Blick auf die überflutete Papierfabrik Golzern GmbH bei Grimma Blick auf Schloss Pillnitz Blick auf das Hans-Steyer-Stadion. Dank des guten Hochwasserschutzes ist es vor größren Schäden bewahrt geblieben. Blick auf das Dresdner Ostragehege Blick auf die Dresdner Messe und Alberthafen Blick auf eine übeflutete Gärtnerei in Dresden Gohlis Blick auf des Speicherbecken in Niederwartha Blick auf die Dresdner Augustusbrücke mit Blockhaus und goldenem Reiter Völlig überflutete Kleingartenanlagen zwischen Dresden und Prina Blick auf den Hafen Prossen bei Rathmannsdorf Blick in Richtung Dresden Leuben Blick auf den Bad Schandauer Bahnhof und der B 172-Brücke Blick auf die überflutete Altstadt von Pirna Blick auf die überschwemmte Toskana Therme in Bad Schandau Blick auf die Dresdner Frauenkirche Blick auf die Dresdner Waldschlösschenbrücke (elbabwärts)

Hochwasser 2013

Ursache des Hochwassers im Juni 2013 in Sachsen waren die starken Niederschläge in Verbindung mit einer außerordentlich hohen Bodenfeuchte. Besonders betroffen waren neben dem Elbestrom das Einzugsgebiet der Mulde und der Weißen Elster. In der Zwickauer Mulde wurden dabei zum Teil Wasserstände erreicht, die die Werte des Augusthochwassers 2002 übertrafen. In weiten Teilen des Einzugsgebietes der Weißen Elster kam es zu einer extremen und so in den bisherigen hydrologischen Beobachtungen seit 1954 nicht mehr aufgetretenen Hochwassersituation.

Sächsischen Fluthelfer-Orden

Im Rahmen eines Festaktes in der Semperoper verlieh Ministerpräsident Stanislaw Tillich am 14. September 2013 den Sächsischen Fluthelfer-Orden 2013. Die Auszeichnung ging an rund 400 besonders engagierte Helfer aus Sachsen, anderen Bundesländern und dem Ausland, die beim Juni-Hochwasser im Freistaat im Einsatz waren, darunter Feuerwehrleute, Soldaten, Privatpersonen, Unternehmer und Vertreter von Hilfsorganisationen.

Bericht der Kommission der Sächsischen Staatsregierung zur Untersuchung der Flutkatastrophe 2013

Gemeinsam mit General a.D. Hans-Peter von Kirchbach hat Umweltminister Frank Kupfer am 10. Dezember 2013 den Bericht der »Kommission zur Untersuchung der Flutkatastrophe 2013« (Kirchbach-Kommission) vorgestellt. Die Kommission hatte im Auftrag der Staatsregierung nach der Flutkatastrophe vom Juni 2013 untersucht, wie die Änderungen bei Hochwasserschutz, Hochwassermeldesystem und Katastrophenbekämpfung nach 2002 gewirkt haben und wie das heute bestehende System noch weiter optimiert werden kann.

Hochwasser 2010/2011

Innerhalb von sechs Monaten kam es 2010 und 2011 im Freistaat Sachsen zu einer Serie von Hochwasserereignissen mit teilweise extremen Ausmaßen.

Ausgelöst durch Starkniederschlage ereigneten sich im August und September 2010 mehrere regional verteilte Hochwasserereignisse. Bei dem Hochwasser Anfang August waren leider vier Todesopfer zu beklagen. In den betroffenen Regionen entstanden zudem hohe materielle Schäden.

Im Januar 2011 führten rasche Schneeschmelze und einsetzender Regen zu Hochwasser im Einzugsgebiet der Weißen Elster mit Schäden vor allem im Raum Leipzig.

Hochwasser 2002

In August 2002 waren schwere Regenschauer in ganz Sachsen Auslöser für die Jahrhundertflut gewesen. Mit einem Pegelstand von 9,40 Meter erreichte die Elbe ihren bis dato noch nie dagewesenen Höchststand. Aus sonst unscheinbaren kleinen Flüssen wie der Weißeritz wurden reißende Fluten. Zerstörte Häuser und Brücken, überflutete Städte und vernichtete Existenzen waren nur ein Teil der Schäden, die die Flut mit sich brachte.

Fluthelferorden 2002

Der Fluthelferorden des Freistaates Sachsen 2002 wurde anlässlich der Flutkatastrophe im August 2002 an der Elbe sowie vieler Zuflüsse wie der Mulde als Zeichen dankbarer Anerkennung für die außergewöhnliche Hilfeleistung der zahlreichen Einsatzkräfte und freiwilligen Helfer gestiftet.

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