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Überschwemmungen

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Großes Risiko besteht in Sachsen durch Hochwasser und Überschwemmungen. Häufig betroffen sind davon die Anlieger an den großen Flussläufen. Die Jahrhundertflut der Elbe im August 2002 hat einen Schaden von 1,8 Milliarden Euro verursacht. Im August 2010 haben erneut heftige Regenfälle in Sachsen massive Überschwemmungen vor allem an der Neisse verursacht - Gesamtschaden: 300 Millionen Euro.

Abbildung Alarmstufen Wasser

(© SK)

Aber auch fernab der großen Flüsse kann es durch massive Regenfälle zu Überschwemmungskatastrophen kommen. Straßen und Gärten werden überflutet, Keller und ebenerdige Innenräume laufen voll und Autos werden beschädigt. Besonders verheerend können dabei kleine Bäche sein, die durch den starken Regen zu reißenden Sturzfluten anschwellen, Menschen und Häuser wegspülen und eine Schneise der Zerstörung hinterlassen. Diese Sturzfluten entwickeln sich innerhalb von kürzester Zeit. Wegen der fehlenden Vorwarnzeiten ist eine Katastrophenabwehr nur begrenzt möglich.

Bildergalerie »Hochwasser in Sachsen«

Starkregen im Juli 2012 in Coswig – Der Schaden ist allein durch Regenfälle entstanden. Nur wer eine Elementarschadenversicherung hat, ist auch gegen solche Ereignisse versichert. Icon vorheriges Bild Icon nächstes Bild Icon Bild vergrößern

Starkregen im Juli 2012 in Coswig – Der Schaden ist allein durch Regenfälle entstanden. Nur wer eine Elementarschadenversicherung hat, ist auch gegen solche Ereignisse versichert.
(© Sparkassen-Versicherung Sachsen)

Starkregen im Juli 2012 in Coswig – Der Schaden ist allein durch Regenfälle entstanden. Nur wer eine Elementarschadenversicherung hat, ist auch gegen solche Ereignisse versichert. Starkregen im Juli 2012 in Coswig – Der Schaden ist allein durch Regenfälle entstanden. Nur wer eine Elementarschadenversicherung hat, ist auch gegen solche Ereignisse versichert. Starkregen im Juli 2012 in Coswig – Der Schaden ist allein durch Regenfälle entstanden. Nur wer eine Elementarschadenversicherung hat, ist auch gegen solche Ereignisse versichert. Die Kleinstadt Ostritz während der Neisse-Flut im August 2010: Nach starken Regenfällen stieg der Pegel der Neisse im Dreiländereck am 7. und 8. August 2010 innerhalb von wenigen Stunden um mehrere Meter. Am stärksten betroffen ist die Kleinstadt Ostritz. Die Kleinstadt Ostritz während der Neisse-Flut im August 2010: Das Hochwasser hat nach Schätzungen der sächsischen Landesregierung im Dreiländereck Schäden in Höhe von 800 Millionen Euro angerichtet. Das Kloster St. Marienthal während der Neisse-Flut im August 2010: Auch das berühmte Zisterzienserinnen-Kloster St. Marienthal in Ostritz wurde überflutet. Das Kloster St. Marienthal während der Neisse-Flut im August 2010: Das Kloster stand mehr als zwei Meter hoch unter Wasser. Das Kloster St. Marienthal während der Neisse-Flut im August 2010: In der fast 800-jährigen Geschichte des Klosters haben sich Kulturgüter von unschätzbarem angesammelt. Viele wurden beschädigt oder zerstört. Das Kloster St. Marienthal während der Neisse-Flut im August 2010: Das Kloster war erst wenige Jahre vor der Flut vollständig saniert worden. Die Hochwasserschäden gehen in die Millionen. Hochwasser des Flusses Zwönitz im Erzgebirgsvorland am 7. August 2010: Die heftigen Regenfälle im August 2010 lösten nicht nur an der Neisse im Dreiländereck, sondern auch im Erzgebirge und dem Vorland Hochwasser aus. Im Bild: Überflutete Gärten in Dorfchemnitz. Hochwasser des Flusses Zwönitz im Erzgebirgsvorland am 7. August 2010: Die Ortsmitte von Thalheim wird zum Schutz vor dem Hochwasser mit Sandsäcken gesichert. Hochwasser des Flusses Zwönitz im Erzgebirgsvorland am 7. August 2010: Land unter auch in Meinersdorf im Erzgebirge. Die Stadt Dresden während der Jahrhundertflut der Elbe im August 2002: Heftige und lang andauernde Regenfälle lösten Anfang August 2002 ein enormes Hochwasser an vielen sächsischen und böhmischen Flussläufen aus. Die Stadt Dresden während der Jahrhundertflut der Elbe im August 2002: Am 12. August 2002 überflutete der Elbezufluss Weißeritz die Dresdner Altstadt und weitere Stadtviertel, am 17. August erreichte die Elbe in Dresden den historischen Höchststand von 9,40 Meter. Die Stadt Dresden während der Jahrhundertflut der Elbe im August 2002: Das Hochwasser forderte in Sachsen 21 Todesopfer. Der Gesamtschaden wurde auf 8,6 Milliarden Euro geschätzt. Jahrhundertflut in Sachsen im August 2002: In einem Schlauchboot versuchen Helfer am 13.8.02 Einwohner aus der überfluteten Altstadt von Grimma in Sicherheit zu bringen. Jahrhunderthochwasser der Elbe und ihrer Nebenflüsse im August 2002: Besonders schwer verwüstet würde der Ort Weesenstein mit dem gleichnamigen Schloss. In Weesenstein hatte die Sturzflut der Müglitz mehrere Wohnhäuser und Einsturz gebracht. Zwei Menschen kamen ums Leben. Zerstörte Gleise bei Görlitz nach der Neisse-Flut im August 2010: Auf mehreren hundert Metern wurde die Bahnverbindung Görlitz-Zittau von der Flut zerstört. Kurz hinter dem Ortsausgang Görlitz schwappte die Neisse mit voller Wucht in den Berzdorfer See und beschädigte die Gleise.

Teure Schäden entstehen vor allem an Gebäuden und Inneneinrichtung. Häufig unterschätzt werden die Kosten durch auslaufende Öltanks. Denn Besitzer haften auch bei höherer Gewalt wie Hochwasser für die entstehenden Gewässerschäden.

Grafik: Übersicht der Gefahrenkarten

Übersicht der Gefahrenkarten
(© SK)

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Hochwasserinformation in Sachsen

Landeshochwasserzentrum

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