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10 Jahre Augusthochwasser 2002 in Sachsen

Rettungskräfte des DLRG e.V. bringen am 17. August 2002 Dresdner Bürger aus ihren Wohnungen ans trockene Ufer. Icon vorheriges Bild Icon nächstes Bild Icon Bild vergrößern

Rettungskräfte des DLRG e.V. bringen am 17. August 2002 Dresdner Bürger aus ihren Wohnungen ans trockene Ufer.
(© Jochen Eckel / ddp)

Rettungskräfte des DLRG e.V. bringen am 17. August 2002 Dresdner Bürger aus ihren Wohnungen ans trockene Ufer. Eine vom Hochwasser der Elbe zerstörte Eisenbahnbrücke und eine zerstörte darunterliegende Straße in Röderau (Riesa) in einer Luftaufnahme vom 22. August 2002. Zwei jugendliche Helfer sitzen am 26. August 2002 in der Altstadt von Pirna während einer Arbeitspause in einem vom Hochwasser zerstörten Modegeschäft. Der Inhaber der Bücherscheune sitzt am 29. August 2002 vor seinem Geschäft in Dresden-Pieschen in einem riesigen Haufen hochwassergeschädigter Bücher. Rund 20.000 Bücher und mehrere Hundert Schallplatten im Wert von rund 50.000 Euro hat die Hochwasserflut zerstört. Ein Bergepanzer der Bundeswehr beseitigt am 28. August 2002 in Dohna bei Heidenau (Landkreis Sächsische Schweiz) Geröll und sperriges Treibgut aus dem Flussbett der Müglitz. Aufräumarbeiten nach der Hochwasserflut laufen in den ehemaligen Katastrophengebieten auf Hochtouren. Bahngleise hängen am 30. August 2002 in Röderau bei Riesa über einer vom Hochwasser weggespülten Brücke der Bahnverbindung Dresden-Leipzig in der Luft, während Bauleute mit schwerer Technik den Bahndamm abtragen. Zwei Dresdner Bürger werden am 17. August 2002 vor dem Zwinger mit einem Rettungsboot der DLRG aus ihrer Wohnung ans trockene Ufer gebracht. Im Wasser eines über die Ufer getretenen Flusses vor der sächsischen Kleinstadt Glashütte steht am 12. August 2002 ein Kleinbus inmitten von Schlamm und Gestein. Eine Frau kehrt am 26. August 2002 in Pirna neben vom Hochwasser zerstörten Waschmaschinen den Schlamm vom Gehweg. Ein Mann läuft am 26. August 2002 in der Altstadt von Pirna auf einen vom Hochwasser zerstörten Gehweg.

2012 jährte sich das verheerende Hochwasser in Sachsen zum nunmehr zehnten Mal. In August 2002 waren schwere Regenschauer in ganz Sachsen Auslöser für die Jahrhundertflut gewesen. Mit einem Pegelstand von 9,40 Meter erreichte die Elbe ihren bis dato noch nie dagewesenen Höchststand. Aus sonst unscheinbaren kleinen Flüssen wie der Weißeritz wurden reißende Fluten. Zerstörte Häuser und Brücken, überflutete Städte und vernichtete Existenzen waren nur ein Teil der Schäden, die die Flut mit sich brachte.

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